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HOW TO PLASMA

Projekt:
Designresearch
Designthinking

 

Teammitglieder:
Tobias Witt
Julia Franzmaier

Designresearch Projekt zur Optimierung der Plasmaforschung an der HAWK Göttingen.

 

Mithilfe von verschiedenen Design und Researchmethoden wurden die Painpoints und Hindernisse in der Plasmaforschung am Standort Göttingen untersucht. Aus den Ergebnissen des Researchs konnte ein Konzept für einen digitalen Assistenten entwickelt werden, welcher die Forschenden bei ihrer Arbeit unterstützt und ihre größten Painpoints auflöst.

 

In dem Projekt wurde eng mit dem Forschungsteam rund um Professor Dr. Viöl zusammengearbeitet, um die besten Ansatzpunkte für Verbesserungsmöglichkeiten durch Design herauszufinden. ■

"Plasmaforschung ist eine Mission Impossible."

Dr. Wolfgang Viöl, 2018

Ein Tag in der Plasmaforschung

Stellen Sie sich vor Sie sind Plasmaforscher und wollen eigentlich nur Plasma erforschen, neue Möglichkeiten entdecken und die Welt mit neuen fantastischen Technologien bereichern.

Doch bevor sie endlich forschen können müssen sie Anträge schreiben, sich mit der Ethikkommission auseinandersetzen, Gelder und Drittmittel akquirieren, Erlaubnisse für Gerätebeschaffung einholen, Klinken bei Behörden Putzen und noch vieles mehr. Am Ende des Tages haben sie noch eine Stunde zum forschen, sind aber schon so erschöpft, dass Sie sich nicht mehr konzentrieren können.

So ist die Situation für viele Plasmaforscher am Standort Göttingen und bot für unser Designteam den Ausgangspunkt für dieses Projekt. 

Es wird ein Service geschaffen, der die vielen Hindernisse in der Plasmaforschung negiert.

Den Forschenden wird es ermöglicht sich auf das zu konzentrieren, was sie am liebsten tun: forschen.

Ablenkende und Kräfte zehrende Pflichten rund um die Forschung werden so sehr vereinfacht, dass sie kaum noch ein Faktor sind.  

Die Verwaltung rund um die Plasmaforschung ist immens und lastet auf den Schultern der Forscher selbst, wodurch sie nur wenig Zeit für die tatsächliche Forschung aufbringen können. Zusätzlich sind die Verwaltungsarbeiten Mühsam und frustrierend.

Das zweite große Problem stellt die Akquirierung von Forschungsgeldern dar. Viele Forschungsideen werden nicht verfolgt, weil es keine Finanzierung gibt. 

Es konnte ein genaues Bild der Probleme der Plasmaforschung am Standort Göttingen geschaffen werden. Darauf Aufbauend wurde ein Konzeptvorschlag für einen digitalen Assistenten entwickelt werden, der den Workload der Forschenden reduzieren könnte. Ebenso wurde die Möglichkeit für Crowdfunding von Forschungsprojekten untersucht und Möglichkeiten aufgewiesen.  

Plasmaforschung wird schneller und effizienter durch einen digitalen Assistenten!

Haupthypothese

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Ziel:

Anstoßen des Designprozesses durch eine weit gefächerte Ideensuche sowie Definierung von Anwendungsbereichen.

Ablauf:

Die Methode wurde zweimal durchgeführt einmal im Team und einmal zusammen mit Plasmaforschenden.

 

Ergebnis:

Es wurde eine Ausgangsposition für den Designprozess geschaffen, welche sich hauptsächlich auf zukünftige Anwendungsbereiche von Plasma bezog. 

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Brainwriting
Brainwriting

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Ziel:

Die Abläufe und den Alltag von Plasmaforschenden verstehen und ihre Painpoints entdecken.

Methoden:

Brainwriting

Jobs to be done

Motivationskarten
Feedbackrunde

Ergebnis:

Es wurde ein genaues Bild der Probleme und Wünsche der Plasmaforschenden entwickelt ebenso konnte der Forschungsprozess verstanden werden. Daraus entstanden die ersten Grundlagen der Idee, eine Hilfe für die Forschung zu gestalten. 
 


 

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Ziel:

Die verschiedenen Designziele/ Ideen clustern und definieren, um die beste zu finden und weiterzuverfolgen.

 

Methoden:

Kernproblemanalyse

Systematische Ideenskizzen

Stakeholder Mapping

Ideation Star Idee

Hypothesen und Versprechen

 

Ergebnis:

Es wurde die Entscheidung gefällt die Ideen eines digitalen Assistenten weiterzuverfolgen sowie die Möglichkeiten für Crowdfunding von Forschungsprojekten zu untersuchen. 

Metaproblem:

Verwaltungsaufwand

"Forscher kommen nicht zum forschen."

Bereiche für Lösungen:

 

Finanzierung

Organisation von Forschung

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Ziel:

Evaluierung der Idee des Forschungsassistenten durch Untersuchung auf Schwächen und Stärken.

 

Ablauf:

Die Methode wurde Teamintern durchgeführt, daher konnten nur vier der sechs Perspektiven untersucht werden.

Ergebnis:

Es konnten wichtige Insights zu den Perspektiven emotionales Denken, optimistisches Denken, assoziatives Denken und pessimistisches Denken entwickelt werden. 

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Ziel:

Darstellung verschiedener Schritte innerhalb des Serviceangebots aus der Sicht der Kunden bzw. Stakeholder.

 

Ablauf:

Aus den Erfahrungen der Workshops und den dort begegneten Personen

wurden zwei Personas geschaffen mit welchen die User Journeys erstellt wurden. 

 

Ergebnis:

Zwei Personas sowie zwei User Journeys, einmal für Crowdfunding und einmal für die digitale Assistenz. ■

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Ziel:

Überprüfung der gewonnenen Erkenntnisse sowie Ergänzung des entwickelten Konzeptes.

Ablauf:

Mithilfe des visualisierten Forschungsprozess und dem ersten Grobkonzept des Assistenten wurden die Forschenden innerhalb ihrer Labore oder Büros befragt.

Ergebnis:

Die Interviews zeigten, dass die zuvor identifizierten Painpoints weitgehend wahr sind. Ebenso wurden noch weitere Insights und Probleme aufgedeckt.

Die Ergebnisse für das Konzept des digitalen Forschungsassistenten wurden in einer Mindmap zusammengefasst und dem Forschungsteam gepitched.

Das Konzept wurde wohlwollend von den Forschenden angenommen und es wurde bestätigt, dass sie einen solchen Assistenten sehr begrüßen würden. Allein dem Crowdfunding von Forschungsprojekten wurde mit einer gewissen Skepsis begegnet, Hauptgründe dafür waren die Sorge um Patente und Anspruchsrechte sowie die Annahme, dass Crowdfunding nur kleine Summen aufbringen könnte.

Leider endete an diesem Punkt die Arbeit des Designteams und eine weitere Ausarbeitung war nicht Teil des Projektes, Aufgrund des Rahmens des Kurses an der HAWK Hildesheim. 

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Der grafisch dargestellte Forschungsprozess zusammen mit den identifizierten Painpoints dient zum weiteren Verständnis für Kunden und Stakeholder. 

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